Gesundheit
2. Deutsch-Französische #Konferenz zur #Diabetesforschung – 19. und 20. April 2018
Vom 19. bis 20. April 2018 findet in der französischen Botschaft in Berlin die zweite deutsch-französische Konferenz zur Diabetesforschung statt. Sie führt die erfolgreiche deutsch-französische Diabetes-Akademie fort, die vom Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) und vom Institut für Gesundheit und medizinische Forschung (INSERM) der Allianz für Lebenswissenschaften und Gesundheit (AVIESAN) ins Leben gerufen wurde. Auf der Konferenz stellen europäische Forscherinnen und Forscher aktuelle Ergebnisse vor. Journalisten und Interessierte sind herzlich eingeladen, dieses wissenschaftliche Meeting zu besuchen.
Lire la suiteFrankreich: neue Erkenntnisse zur Alzheimer-Erkrankung
Ein französisch-kanadisches Forscherteam unter der Leitung von Stéphanie Daumas, Forscherin am Institut für Biologie Paris-Seine (IBPS: Sorbonne Universität / CNRS [1] / Inserm [2]), und Salah El Mestikawy vom Universitätsinstitut für psychische Gesundheit Douglas in Montreal stellt die bisherigen Erkenntnisse infrage, nach denen die Alzheimer-Erkrankung mit einem Verlust von Nervenzellen und einem gestörten Signalaustausch zwischen den verbliebenen Nervenzellen einhergeht. Die internationale Studie, in die 170 Alzheimer-Patienten in unterschiedlichen Stadien eingebunden waren, wurde am 17. Januar 2018 in Scientific Report veröffentlicht.
Lire la suitePixium Vision verzeichnet erste Erfolge mit seinem Retina-Implantat Prima
Allein in Europa und den Vereinigten Staaten leiden etwa 4 Millionen Menschen an altersbedingter Makuladegeneration (AMD). Die AMD ist die häufigste Ursache für eine Sehbehinderung im Alter. Als Makula wird das Zentrum der Netzhaut bezeichnet, welches das scharfe Sehen ermöglicht. Bei manchen Menschen kommt es im Alter aus unklaren Gründen zu Veränderungen (Degeneration) in diesem Bereich, die zu einer Sehverschlechterung führen. Man unterscheidet zwei Formen der Makuladegeneration. Bei der trockenen Form ist das Sehen oft über lange Zeit stabil und verschlechtert sich in der Regel langsam. Für die trockene AMD ist bisher keine wirksame Behandlung bekannt
Lire la suiteEU-Projekt ELISE: Innovationspotenzial von Biopharmazeutika in Frankreich
Ziel des Projekts „European Life Science Ecosystems“ (ELISE) ist die Bildung von Innovations-Ökosystemen im Life Science- und Gesundheitsbereich regional und überregional zu befördern, bestehende Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zu unterstützen, neue Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in der Wirtschaft zu stärken, die Forschungsvermarktung zu verbessern und den Technologietransfer zu forcieren. Der Verein BioCon Valley Mecklenburg-Vorpommern e.V. und sechs weitere Institutionen in Europa arbeiten dazu zusammen.
Lire la suiteAusschreibung des INSERM für Forscher in den Bereichen Gesundheit und Biowissenschaften für das Jahr 2018
Diese Ausschreibung wird gemeinsam vom INSERM und dem CNRS gestartet und hat zum Ziel:
Nachwuchsforschern die Möglichkeit einzuräumen, innerhalb einer bereits bestehenden Forschungsstruktur, in der sie noch nicht tätig waren, ein eigenes Team auf- bzw. auszubauen. Ziel ist es, dass die dadurch aufgebauten Forscherteams die Forschung innerhalb der Gasteinrichtung stärken, indem sie autonom ihr eigenes Thema entwickeln.
Förderung der Mobilität und Schaffung von Anreizen für hochrangige junge Teamleiter in den Gastlaboren zu arbeiten.
Ultraschnelle Prozesse von fluoreszierenden Proteinen mit Freie-Elektronen-Röntgenlaseranlagen endlich beobachtbar
Deutsche und französische Wissenschaftler haben dank eines gigantischen Röntgenlasers zum ersten Mal die ultraschnellen Prozesse in fluoreszierenden Proteinen gefilmt, die als Marker für die Bildgebung bei Lebewesen verwendet wurden. Dieser neue Prozess ermöglicht es, bisher nicht beobachtbare Prozesse, wie Biolumineszenz, zu studieren. Diese Arbeit wurde in Nature Chemistry veröffentlicht und ist eine deutsch-französische Zusammenarbeit von Wissenschaftlern der CEA [1], des CNRS [2], der Universitäten Grenoble-Alpes, Lille, Rennes 1 und Paris-Sud sowie des Max-Planck-Instituts in Heidelberg.
Lire la suitePhagentherapie: zwei Patienten dank Viren geheilt
Zwei Patienten, die an osteoartikulären Infektionen (Knochen- und Gelenkentzündungen) litten, wurden durch bakterienfressende Viren geheilt: Bakteriophagen. Dieser große Erfolg wurde im Krankenhausverbund Hospices civils de Lyon (HCL) erzielt und ist den Viren zu verdanken, die vom Unternehmen Pherecydes Pharma entwickelt wurden.
Lire la suiteInfektionen, die vor Krebs schützen
Weniger bekannt hingegen ist, dass andere Viren das Immunsystem stärken und das Krebsrisiko senken können. Diese sogenannten onkolytischen Viren infizieren eine Krebszelle und vermehren sich in ihr, bis zu platzt. Es gibt Viren, die eine natürliche Präferenz für Krebszellen haben, wie das Mumps-Virus oder das der Newcastle-Krankheit. Dank der Fortschritte in der Gentechnologie ist es auch möglich, andere Viren (Herpes- oder Masernviren) künstlich so zu verändern, dass sie ebenfalls diese Präferenz aufweisen. Zudem wird seit Beginn des 20. Jahrhunderts das therapeutische Potential von Bakterien untersucht, mit dem Ziel, dass diese die Immunantwort stimulieren, um Krebszellen zu zerstören.
Lire la suiteHustensirup gegen Alzheimer
Nach Meinung von Forschern des INSERM (Institut für Gesundheit und medizinische Forschung) könnte N-Acetylcystein (NAC, ACC), ein Bestandteil von Hustenlösern, die Behandlung von Schlaganfällen revolutionieren. NAC kann nicht nur die chemischen Verbindungen in den Schleimmolekülen, sondern auch Blutgerinnsel aufbrechen und wäre somit für die Reinigung der Arterien geeignet. Die Forscher raten zudem Alzheimer-Patienten zu einer abwechslungsreichen Ernährung, da die Geschmackszellen der Geschmacksknospen mit den Neuronen verbunden sind und diese sich alle zehn Tage erneuern. Durch das essen verschiedener Nahrungsmittel, wird diese Fähigkeit aufrechterhalten.
Lire la suiteFrüherkennung einer Leberzirrhose reduziert Leberkrebs
Jedes Jahr wird in Frankreich bei etwa 10.000 Personen Leberkrebs diagnostiziert, vornehmlich bei Männern, von denen 96 % über 50 Jahre alt sind. Deshalb befürworten zahlreiche Mediziner die Vorsorgeuntersuchung zur Entdeckung einer Leberzirrhose ab dem 50. Lebensjahr, schreibt die Tageszeitung Le Figaro.
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